Grundlegende Prozessschritte im Unternehmensverkauf

Inhaber, Käufer, Berater – ein Unternehmensverkauf bringt mehrere Parteien zusammen. Da die Komplexität im Einzelfall außerdem durch die individuellen Spezifikationen des Betriebes erhöht wird, kann eine Unternehmenstransaktion für den Verkäufer schnell unübersichtlich werden. Carl hat für Sie die wesentlichen Prozessschritte auf Käufer- und Verkäuferseite einer Unternehmensübergabe zusammengefasst.

Analysephase

Strebt der Inhaber eines Unternehmens die Übergabe an einen Nachfolger oder die Veräußerung von Geschäftsanteilen an Dritte an, erfolgt zunächst eine umfangreiche Bestandsaufnahme des Status quo. Im Kern bedeutet dies eine fachanalytische Bewertung des Unternehmens inklusive existenter Stärken und Potenziale. Daraus werden in der Folge verschiedene Verkaufsszenarien abgeleitet, was im besten Falle die Identifikation potenzieller Erwerber ermöglicht. Auf Carl finden Sie zur Unterstützung dieses Suchprozesses eine breite Spannweite entsprechender Kandidaten. Denn auch die Käuferseite skizziert in dieser Phase ihre Akquisitionsstrategie möglichst detailreich. Durch entsprechend ausgefeilte Suchprofile lassen sich interessante Investitionsziele bestmöglich identifizieren. Carl erhöht dabei die Reichweite des üblichen Marktscreenings über individuelle Netzwerke hinaus.

Erstellungsphase

Im Anschluss an die Analyse existenter Strukturen und Kennzahlen ist auf Verkäuferseite üblicherweise ein aussagekräftiges Information Memorandum zu erstellen. Dieses gibt potentiellen Kaufinteressenten einen Überblick zur Substanz des jeweiligen Betriebes. Zur besseren Ansprache von Investoren wird zu diesem Zeitpunkt auch die angestrebte Transaktionsstruktur spezifiziert. Dabei sind sowohl gesellschaftsrechtliche als auch steuerliche Aspekte von Relevanz. Auf dieses bestenfalls gut ausgearbeitete Investorengesuch werden in der Folge Kaufinteressenten aufmerksam. Basierend auf diesen bereitgestellten Informationen bewerten Investoren anschließend das zur Übergabe anstehende Unternehmen. Üblicherweise erfolgt dies durch eine systematische Analyse der Daten der Zielgesellschaft unter rechtlichen, finanziellen, steuerlichen und marktstrategischen Aspekten (Due Diligence). Liegt anschließend ein fundiertes Kaufinteresse zur Unternehmensübernahme vor, wird dies im sogenannten Letter of Intent festgehalten.

Transaktionsphase

Nach erfolgter Kontaktaufnahme beginnen erste Gespräche mit potenziellen Erwerbern, welche oftmals durch eine Präsentation im Rahmen der beteiligten Gesellschafter ergänzt werden. Berater unterstützen dabei durch entsprechende Expertise in den Feldern Finanzen, Recht und Steuern. Der Letter of Intent wird anschließend auch auf Verkäuferseite unterzeichnet. Sofern in der Folge Übereinstimmung erzielt wird, starten die Kaufpreis- und Vertragsverhandlungen. Für den Käufer bedeutet dies die Auswahl geeigneter Finanzierungsstrukturen. Carl hält dabei Investoren vor, die über verschiedenste Finanzierungsarten Unternehmensbeteiligungen anstreben. Die Verkaufsverhandlungen werden letztlich oftmals von der Käuferseite initiiert. Wird in deren Verlauf eine Einigung erzielt, kommt es zu Signing und Closing – dem Abschluss der Transaktion.